Ein kleineres, weltweit tätiges, erfolgreiches Gross– und Detailhandelsunternehmen für modische Accessoires mit Sitz in der Nordwestschweiz plante die Lancierung einer neuen Ladenkette in der Schweiz. Der geschäftsführende Mehrheitsaktionär und seine das Projekt finanzierenden Mitaktionäre wünschten vor ihrem definitiven Entscheid eine Überprüfung des Business Plans durch einen unabhängigen Dritten. Insbesondere wollten sie wissen, ob es realistisch sei, davon auszugehen, dass nur die drei ersten als Pilotgeschäfte geplanten Läden vorfinanziert werden müssen und die bestehenden Läden dann hinreichende Gewinne erwirtschaften würden, um die weiteren Geschäftseröffnungen im festgelegten Rhythmus zu finanzieren.

Der geschäftsführende Mehrheitsaktionär und Kertész ermittelten zwei kleine Ladenketten, die in den letzten Jahren in der Schweiz entstanden waren, sich an das gleiche Kundensegment richteten, eine vergleichbare Positionierung der Produkte realisiert hatten und in einer anderen Branche tätig und damit nicht direkte Konkurrenten waren. Gespräch mit den Leitern dieser beiden Ladenketten ergaben, dass soweit deren Tätigkeiten vergleichbar waren, der Business Plan mit den üblichen Risiken behaftet, aber mit vernünftiger Wahrscheinlichkeit umsetzbar war. Um die Vergleichbarkeit zu verifizieren, untersuchten der geschäftsführende Mehrheitsaktionär und Kertész die Entwicklung von Ladenketten der gleichen Branche in Deutschland, Frankreich, Dänemark und den Niederlanden. Diese Analyse ergab, dass der Business Plan das Potenzial in der Schweiz mit grosser Wahrscheinlichkeit zu hoch einschätzte, indem es in der Schweiz nicht mehr als sechs Ortschaften mit hinreichendem Passentenverkehr gab, um Läden mit der anvisierten Rentabilität zu betreiben. Der Business Plan wurde überarbeitet und dabei zum einen die Zahl der geplanten Läden auf 7 reduziert, davon zwei in der gleichen Stadt, und zum anderen wurde nur noch ein Pilotgeschäft vorgesehen, um die finanzielle Exposition zu senken.

Der Business Plan wurde vom geschäftsführenden Mehrheitsaktionär erfolgreich umgesetzt, wobei auf Grund der Erfahrungen im Pilotgeschäft die Ladengestaltung massgeblich weiterentwickelt wurde. Das Unternehmen prüft jetzt die Vergabe von Franchising-Verträgen für andere Länder in Europa.

 

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