Eine grosse, regional tätige soziale Institution, welche ein immer wieder diskriminiertes Segment der Bevölkerung mittels Beratung und anderen Dienstleistungen unterstützt, entlöhnte ihre eigenen Mitarbeiter nach den Anstellungsregeln der Öffentlichen Hand und wird auch von dieser finanziert. Bei Verhandlungen für die Festlegung der künftigen jährlichen Beiträge der Öffentlichen Hand an die Institution wurde keine Einigung erzielt. Die Vertreter der Öffentlichen Hand wollten die Beiträge kürzen, weil ihre Prüfung ergeben hatte, dass die Institution in der Verwaltung zu viel Personal beschäftige, und die Verantwortlichen der Institution betonten ihren sparsamen und effizienten Umgang mit den Steuergeldern und warfen den Vertretern der Öffentlichen Hand vor, staatliche Aufgaben an sie auszulagern, aber nicht mehr bereit zu sein, soviel für ihre Erbringung zu zahlen, wie sie der Öffentlichen Hand selbst kosten würde und somit Lohndrückerei zu betreiben.

In dieser Atmosphäre der persönlichen Vorwürfe beauftragten beide Verhandlungspartner gemeinsam Kertész als unabhängigen Verhandlungsmoderator. In der Vorbereitung der Verhandlungen wurde gemeinsam überprüft, ob und im welchem finanziellen Umfang die Institution tatsächlich mehr Personal in der Administration beschäftigte als unbedingt erforderlich war, und es wurde ermittelt, wie hoch ein Jahresaufwandbudget der Institution unter Anwendung der Anstellungsregeln und der Sparsamkeitsvorgaben der Öffentlichen Hand effektiv zu liegen kommt. In den Verhandlungen einigten sich die Verhandlungspartner vorerst über faire Standards, auf Grund derer die Finanzierung erfolgen sollte. Als Hauptstandards wurde festgelegt, dass die Institution einerseits sparsam und effizient mit dem ihr anvertrauten Geld umgehen und jedes Jahr einen Effizienzfortschritt erzielen müsse und sie andererseits Anrecht auf gleich viel Geld für die Erbringung ihrer Leistungen habe, wie es die Öffentliche Hand brauchen würde, wenn sie diese selbst erbringen würde. Als Ergebnis der Verhandlungen wurde vereinbart, dass die Institution während fünf Jahren jährlich soviel Geld erhält, wie das gemeinsam überarbeitete Aufwandbudget jetzt als erforderlich auswies. Damit musste die Institution jährlich Effizienzsteigerungen im Umfang der Inflation erreichen, wenn sie ihren Mitarbeitern weiterhin die Anstellungsbedingungen der Öffentlichen Hand bieten wollte.

Die Versachlichung der Verhandlungsatmosphäre und das die legitimen Interessen beider Verhandlungspartner wahrende Ergebnis der Verhandlungen ermöglichten die für die weitere Zusammenarbeit wichtige Wiederherstellung des Vertrauensverhältnisses der Vertragspartner. Da die Institution fürchtete, nicht mit Gewissheit in jedem Jahr die Inflation über Effizienzsteigerungen auffangen zu können, bereitete sie eine Revision ihrer Pensionskassenregelung vor, welche sie nötigenfalls finanziell entlasten sollte.

 

FALLBEISPIEL (9) VERHANDLUNGSMODERATION

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